Starlight Express die Vorgeschichte

STARLIGHT EXPRESS erzählt einen Kindertraum: Es ist Schlafenszeit. Die Mutter ermahnt ihren Jungen, die Eisenbahn aus der Hand zu legen. Doch im Traum setzt sich das Spiel fort. Lokomotiven und Waggons werden lebendig.
Internationale Züge fahren in einen imaginären Bahnhof ein. Dort findet die Anmeldung zur Weltmeisterschaft statt. Die Spielregeln besagen, dass an den Rennen nur teilnehmen kann, wer einen Partner - einen Anhänger - hat, der mit ihm fährt. Die junge Dampflok Rusty - liebenswert aber technisch veraltet - scheint gegen die Konkurrenz kaum eine Chance zu haben, zweifelt an sich selbst. Dass Rusty das nötige Selbstvertrauen fehlt, bleibt auch den weiblichen Anhängern nicht verborgen. Um so beliebter ist der machohafte Diesel Greaseball, der sich als Herausforderer von Anfang an siegessicher gibt. Überraschend taucht ein nicht zu unterschätzender Gegenspieler auf - Electra, die hypermoderne E-Lok, deren wirkungsvoller Auftritt für Rusty nicht ohne Folgen bleibt: Seine Partnerin, der 1. Klasse Waggon Pearl, setzt plötzlich auf den vielversprechenden Herausforderer. Mehr und mehr spitzt sich der Konflikt zwischen den Lokomotiven zu. Immer deutlicher wird, dass nicht nur mit fairen Mitteln gekämpft wird: Eine Schlüsselrolle fällt dem Bremswagen Caboose zu, dessen undurchsichtiges Spiel bald diesem, bald jenem Zug Vorteile verschafft. Das letzte Rennen wird entscheiden...

10.8.07 15:03, kommentieren

Premiere beim Starlight Express
Der Wuppertaler Künstler Dennis Gradtke feiert heute Abend (30.05.07) seine Premiere beim Bochumer Musical Starlight Express. Der Tänzer und Sänger war im Februar mit 20 weiteren Darstellern unter 900 Bewerbern ausgewählt worden. Er ist der einzige unter den Neuanfängern in Bochum, der zuvor keinerlei Musical-Erfahrung hatte. In den dreimonatigen Proben war vor allem das Erlernen des Rollschuhfahrens eine Herausforderung, sagte er dem WDR: "Wenn man das erste Mal auf Skates steht und darauf tanzt, das ist ein harter Moment. Da spielt es keine Rolle, wie gut, wie lang man getanzt hat. Sobald man darauf steht, ist es wieder auf Null. Für jeden. Und das ist für jemanden, der viel im Bereich Tanz gemacht hat, ein totaler Schlag erstmal." Das Musical, das komplett auf Rollschuhen gespielt wird, geht heute in das 20. Jahr seiner Laufzeit.

10.8.07 15:01, kommentieren